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Automatisierung

Wenn Standardsoftware nicht passt, bauen wir das fehlende Stück

Manche Abläufe lassen sich mit keiner Standardlösung vernünftig abbilden – oder nur mit einem System, das zehnmal größer ist als das Problem. Dann bauen wir ein kleines Werkzeug, das genau eine Aufgabe erledigt.

Die Excel-Liste, die per E-Mail durchs Haus wandert

In fast jedem Betrieb gibt es diesen einen Ablauf: Daten werden aus einem System exportiert, in Excel aufbereitet, per E-Mail weitergereicht, an anderer Stelle wieder eingetippt. Jeden Monat. Zwei Tage. Seit Jahren.

Für solche Fälle gibt es meist zwei Angebote am Markt: eine große Standardsoftware, die den ganzen Bereich abdeckt – und damit auch neunzig Prozent Funktionen, die Sie nie brauchen, aber bezahlen und einführen müssen. Oder gar nichts, weil sich der Aufwand einer klassischen Individualentwicklung für einen einzelnen Ablauf nie gerechnet hat.

Dazwischen liegt der Bereich, in dem wir arbeiten: ein kleines Werkzeug, das genau diesen einen Ablauf abbildet, sich in Ihre bestehenden Systeme einfügt und in Wochen fertig ist statt in Monaten.

Was so ein Werkzeug sein kann

  • Eine Brücke zwischen zwei Systemen, die nicht miteinander reden. Daten werden automatisch übertragen, statt exportiert, aufbereitet und wieder eingetippt zu werden.
  • Eine Auswertung, die sich sonst jemand von Hand zusammenklickt. Einmal definiert, danach auf Knopfdruck oder automatisch zum Monatsende.
  • Ein Formular, das eine E-Mail-Excel-Liste ablöst. Eingaben landen direkt an der richtigen Stelle, mit Nachvollziehbarkeit, wer wann was eingetragen hat.
  • Wiederkehrende Verwaltungsaufgaben, die nachts automatisch laufen: Daten sichern, Listen abgleichen, Berichte erzeugen, Erinnerungen verschicken.
  • Kleine interne Werkzeuge, für die es keine sinnvolle Standardlösung gibt – eine Übersicht, eine Erfassung, eine Freigabe.

Wie so ein Werkzeug entsteht

  1. Ablauf ansehen

    Wir sehen uns an, wie der Vorgang heute tatsächlich läuft – nicht, wie er laut Handbuch laufen sollte. Dabei stellt sich manchmal heraus, dass sich das Problem auch ohne neue Software lösen lässt. Dann sagen wir das.

  2. Kleinster sinnvoller Umfang

    Wir schneiden den ersten Schritt so klein wie möglich zu: das eine, was am meisten Zeit frisst. Nicht das große System, das alles könnte.

  3. Bauen und ausprobieren

    Sie bekommen früh etwas Benutzbares in die Hand und sagen uns, was fehlt oder stört. Anpassungen sind in dieser Phase normal und eingeplant.

  4. Betrieb

    Das Werkzeug läuft auf Ihrer Infrastruktur oder auf Servern in Deutschland. Wir halten es am Laufen, so wie die übrige IT auch.

Wie wir so schnell sein können – und wo die Grenze liegt

Zur Geschwindigkeit: Wir arbeiten mit modernen Entwicklungswerkzeugen, darunter KI-gestützten. Dadurch ist der Weg von der Idee zu etwas Benutzbarem deutlich kürzer, als Softwareentwicklung es üblicherweise ist. Für Sie zählt daran nur das Ergebnis: Ein passgenaues Werkzeug wird dort wirtschaftlich, wo sich Individualentwicklung früher schlicht nicht gerechnet hat. Getestet, geprüft und verantwortet wird jede Zeile trotzdem von einem Menschen – von dem, der es auch betreibt.

Zur Grenze: Wir bauen keine Unternehmenssoftware. Wenn sich bei der Analyse herausstellt, dass Sie eigentlich ein ausgewachsenes Warenwirtschafts- oder ERP-System brauchen, sagen wir Ihnen das, statt Ihnen über Jahre einen Ersatz dafür zusammenzubauen. Unser Bereich sind die Lücken zwischen den großen Systemen – und die sind in den meisten Betrieben groß genug.

Zum Eigentum: Was für Sie entsteht, gehört Ihnen – einschließlich Quellcode und Dokumentation. Sie sind nicht darauf angewiesen, dass es uns in fünf Jahren noch gibt.

Gut zu wissen

Berechtigte Frage, deshalb regeln wir sie von Anfang an: Quellcode und Dokumentation gehören Ihnen und werden Ihnen ausgehändigt. Ein anderer Entwickler kann übernehmen. Wir setzen bewusst auf verbreitete, gut dokumentierte Technik statt auf Exotisches – genau damit dieser Wechsel möglich bleibt.

Auf Ihrer eigenen Infrastruktur oder auf Servern in Deutschland – das entscheiden Sie. Es gibt keinen Zwang zu einer Cloud, und schon gar nicht zu einer außerhalb der EU.

Wir rechnen es vorher gemeinsam durch: Wie viele Stunden kostet der Ablauf heute im Monat, was kostet das Werkzeug einmalig und im Betrieb. Wenn sich das nicht innerhalb eines überschaubaren Zeitraums trägt, raten wir ab. Es gibt genug Abläufe, bei denen es sich deutlich rechnet – die suchen wir uns zuerst.

Dann wird das Werkzeug angepasst. Weil es klein und auf eine Aufgabe zugeschnitten ist, sind Änderungen überschaubar – das ist gerade der Vorteil gegenüber einem großen System, in dem jede Anpassung ein Projekt ist.

Welcher Vorgang frisst bei Ihnen jeden Monat Tage?

Erzählen Sie uns davon. Wenn sich Automatisierung nicht rechnet, sagen wir Ihnen das im Erstgespräch.