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IT-Infrastruktur

Erst verstehen, was da ist. Dann entscheiden, was bleibt.

Eine über Jahre gewachsene IT, die niemand mehr vollständig überblickt – das ist der häufigste Anlass, aus dem wir gerufen werden. Wir nehmen auf, dokumentieren, legen ein begründetes Angebot vor und setzen um. Danach betreiben wir es.

Der Vorgänger ist weg, die Passwörter sind es auch

Fast jede mittelständische IT ist gewachsen und nicht geplant. Über die Jahre kam etwas dazu, etwas anderes blieb liegen, zwischendurch hat ein externer Dienstleister etwas eingerichtet und nie dokumentiert. Irgendwann steht ein Server im Raum, von dem niemand mehr genau sagen kann, was darauf läuft – nur, dass man ihn besser nicht ausschaltet.

Das ist kein Vorwurf, sondern der Normalfall. Es wird nur dann zum Problem, wenn eine Entscheidung ansteht: ein Umzug, ein Wachstumsschritt, ein Ausfall, ein Wechsel des Dienstleisters. Dann fehlt die Grundlage, auf der man vernünftig entscheiden könnte.

Deshalb fangen wir immer mit der Bestandsaufnahme an – und nicht mit einem Angebot. Was Sie danach in der Hand halten, ist zuerst einmal Klarheit über Ihre eigene IT. Was Sie damit tun, entscheiden Sie.

Womit wir uns beschäftigen

  • Netzwerk und WLAN. Verkabelung, Switches, Zugangspunkte, Trennung von Netzbereichen, Anbindung mehrerer Standorte.
  • Server und Virtualisierung. Von einem einzelnen Server bis zur virtualisierten Umgebung – inklusive der Frage, ob Sie überhaupt noch einen eigenen Server brauchen oder wo die Cloud sinnvoller ist.
  • Arbeitsplätze. Einheitliche Einrichtung, saubere Übergabe an neue Mitarbeiter, geordnete Rückgabe beim Austritt.
  • Datensicherung und NAS. Ein Sicherungskonzept, das zu Ihrer Ausfalltoleranz passt – und das regelmäßig getestet wird. Überwiegend auf Synology-Basis.
  • E-Mail und Zusammenarbeit. Postfächer, Kalender, gemeinsame Ablagen – funktionierend, gesichert und nachvollziehbar berechtigt.
  • Drucker und Peripherie. Unspektakulär, aber der häufigste Grund für Anrufe. Wir bringen es einmal in Ordnung.
  • Dokumentation. Was wo steht, was woran hängt, welche Zugänge existieren. Sie bekommen sie ausgehändigt, unabhängig davon, wie es weitergeht.

Von der Bestandsaufnahme zum laufenden Betrieb

  1. Bestandsaufnahme

    Wir nehmen auf, was vorhanden ist, und dokumentieren es: Systeme, Netzwerk, Sicherungen, Lizenzen, Zugänge, Abhängigkeiten. Dazu eine Einschätzung, wo die tatsächlichen Risiken liegen.

  2. Angebot mit Begründung

    Sie bekommen eine Aufteilung in drei Kategorien: was gemacht werden muss, was gemacht werden sollte, was warten kann. Zu jedem Punkt der Grund. Sie entscheiden, was davon beauftragt wird.

  3. Umsetzung

    Im laufenden Betrieb, mit möglichst geringer Unterbrechung, in abgestimmten Zeitfenstern. Jeder Schritt wird dokumentiert – auch damit ein anderer ihn nachvollziehen könnte.

  4. Übergang in den Betrieb

    Danach wird die Umgebung überwacht und gepflegt, statt bis zur nächsten Störung sich selbst überlassen zu bleiben.

Wie wir mit Empfehlungen umgehen

Wir empfehlen keine Neuanschaffung, die sich nicht begründen lässt. Wenn ein Gerät noch Sicherheitsupdates bekommt und seine Aufgabe erfüllt, bleibt es. Wenn wir zum Austausch raten, nennen wir den Grund: aus dem Support gelaufen, absehbar zu klein, oder ein Ausfall würde Sie mehr kosten als der Ersatz.

Sie sind nicht verpflichtet, uns mit der Umsetzung zu beauftragen. Die Bestandsaufnahme ist eine eigenständige Leistung. Es kommt vor, dass Betriebe sie nutzen, um mit ihrem bestehenden Dienstleister ein besseres Gespräch zu führen. Das ist völlig in Ordnung – die Dokumentation gehört Ihnen.

Gut zu wissen

Bei einer typischen Umgebung mit bis zu 25 Arbeitsplätzen und ein bis zwei Servern liegen wir meist bei ein bis zwei Vor-Ort-Terminen plus Auswertung. Genaueres können wir nach einem kurzen Telefonat sagen, in dem wir die Größenordnung klären.

Die Aufnahme selbst läuft im laufenden Betrieb und stört niemanden. Bei der Umsetzung stimmen wir Zeitfenster ab – vieles lässt sich abends, am Wochenende oder in Randzeiten erledigen. Was zwingend eine Unterbrechung braucht, sagen wir vorher an, damit Sie planen können.

Nein. Ein Teil unserer Aufträge sind Zweitmeinungen oder Bestandsaufnahmen bei laufender Betreuung durch jemand anderen. Wir arbeiten sachlich und reden den Vorgänger nicht schlecht – das sagt mehr über den Berater als über die Anlage.

Nein, und das ist meistens auch nicht sinnvoll. Deshalb teilen wir das Angebot nach Dringlichkeit auf. Vieles lässt sich über mehrere Monate strecken, ohne dass ein Risiko offen bleibt – solange die Reihenfolge stimmt.

Weiß bei Ihnen noch jemand, was auf dem Server läuft?

Eine Bestandsaufnahme schafft in wenigen Tagen Klarheit – und danach entscheiden Sie in Ruhe.